Posttraumatische Belastungsstörungen

Menschen mit substanzbezogenen Störungen weisen nicht nur hohe Raten von Traumatisierungen in der Kindheit auf, sie sind auch in späteren Lebensabschnitten besonders häufig traumatischen Erlebnissen ausgesetzt. Klinische Erfahrungen zeigen, dass bestimmte Konsumsituationen den Kontakt zu potenziellen Tätern wahrscheinlicher machen und Risikosituationen im intoxikierten Zustand nicht adäquat eingeschätzt werden können.


Eine Berücksichtigung der PTBS im Rahmen der Entwöhnungsbehandlung findet statt mit folgenden Zielen:

  • Vermeidung von Retraumatisierung durch Grenzüberschreitungen
  • Einüben von Abgrenzung und Grenzsetzung
  • Stärkung der Beziehungs- und Selbstsicherheit
  • Erlangung von größerer Autonomie

Im Rahmen der Psychotherapie sind wichtige Themen das Leiden unter anhaltenden Gefühlen der Hilflosigkeit, Misstrauen, Scham und geringes Selbstwertgefühl. Das Verständnis für die wechselseitigen Beziehungen zwischen Sucht und PTBS wird gefördert und Bewältigungstherapien werden entwickelt. Eine ggf. notwendige ambulante oder stationäre Behandlung der PTBS nach der stationären Entwöhnung wird frühzeitig mit dem Patienten besprochen und in die Wege geleitet.

Zur Startseite der AKG-Kliniken

Fachklinik Fredeburg
Tel.: 0 29 74 / 72-0
Fax: 0 29 74 / 72-3706
info@fachklinik-fredeburg.de

Ausdruck: