Nach einer behutsamen therapeutischen Einführung des Patienten wird der Gruppentherapie
eine zentrale Bedeutung in der Alltagsarbeit eingeräumt.
Hemmungen und Ängste sowie die Furcht vor unerbittlicher Kritik durch andere erfahren
durch das selbstverständlich werdende gruppentherapeutische Verfahren zunehmend
mehr an hilfreicher Korrektur. Die Erfahrung der "Universalität von Leiden" ermöglicht
es dem Patienten, sich mit seinen Schuldgefühlen oder seinen Vermeidungsstrategien
auf einer neuen Ebene auseinanderzusetzen.
So entsteht die Möglichkeit, eine kritische Betrachtung und Aufarbeitung der bisherigen
Lebensgeschichte zu vollziehen und sich selbst besser verstehen zu lernen.