Behandlungskonzept
Ist eine stationäre Entwöhnungstherapie indiziert, kann diese nahtlos in
der Fachklinik Fredeburg durchgeführt werden, die ein breites Indikationsspektrum
für alle rehabilitativen Behandlungen Abhängigkeitskranker bereit hält.
Bei Indikation zur ambulanten Rehabilitation Sucht wird der Patient in eine
wohnortnahe Behandlungsstätte vermittelt. Die Fachklinik kann auf eine dreißigjährige
enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den für die ambulante medizinische Rehabilitation
Suchtkranker verantwortlichen Institutionen und den dort arbeitenden Kollegen zurückblicken.
Mittels der frühzeitigen im Krankheitsverlauf einsetzenden Motivierung zur Etablierung
einer abstinenten Lebensführung und der nahtlosen indikationsgeleiteten Überführung
in eine notwendige Entwöhnungsbehandlung (in der Regel im Rahmen einer medizinischen
Rehabilitation) sollen Krankheits- und Behandlungsverläufe verkürzt und Behandlungskosten
(direkte und indirekte) gesenkt werden.
In andere klinische Einrichtungen weitervermittelt werden Patienten
- bei vorliegender Drogenabhängigkeit
- bei akuten psychotischen Erkrankungen
- schweren hirnorganischen Beeinträchtigungen
- akuter Suizidalität und
- bei schweren Entzugssyndromen, die einer intensivmedizinischen oder geschlossenen
psychiatrischen Behandlung bedürfen
Eine in den ersten Tagen der Behandlung noch vorhandene Entzugssymptomatik
stellt keine Kontraindikation zur Aufnahme in die Motivationsbehandlung dar. Lediglich
intensivmedizinisch behandlungspflichtige Entzugssyndrome können nicht behandelt
werden. In solchen Fällen erfolgt eine Verlegung in das nur wenige Minuten entfernt
liegende St. Georg Krankenhaus, das zum gleichen Träger gehört. Um den motivationalen
Prozess nicht zu unterbrechen, wird der ins Akutkrankenhaus verlegte Patient von
einem Mitarbeiter der Abteilung Motivationsbehandlung der Fachklinik Fredeburg weiterbetreut.