Die Behandlung dauert 16 bis 24 Wochen. In zwei altershomogenen Juniorengruppen
lassen sich die genannten Themen und Problemstellungen auf dem Hintergrund ähnlicher
Ausgangsbedingungen und einer gemeinsamen Sprache gezielt, einfühlsam, aber auch
mit Hilfe strukturierender Vorgaben behandeln. Die altershomogenen Gruppen bieten
sowohl einen Lebens- und Realitätsraum und ein soziales Lernfeld für den Patienten
als auch einen diagnostischen und therapeutischen Rahmen für individuelle therapeutische
Angebote.
In der Geborgenheit der Bezugsgruppe und im Kontakt mit Patienten im Team, deren
Altersstruktur zum einen der Elterngeneration und zum anderen der Großelterngeneration
entspricht, können verhaltensmodifizierende Erfahrungen erprobt werden und eine
Persönlichkeitsnachreifung stattfinden und die Einsamkeit überwunden werden.
Wie für alle Patienten lässt sich der therapeutische Prozess in drei Phasen unterteilen,
die jedoch auch für die Junioren besondere Schwerpunkte aufweisen:
-
die Aufnahmephase
-
die Veränderungsphase und
- die Ablösungs- und Außenorientierungsphase